Mittwoch, 1. Juni 2016

Der Juni 2016

Der Juni beginnt recht fordernd, doch auch mit tollen Möglichkeiten. Sonne und Venus durchlaufen gemeinsam das Tierkreiszeichen Zwillinge und bilden jeweils gleich zu Beginn des Kalendermonats einige Aspekte, an denen wir erkennen können, dass es um Themen unseres bewussten, integrativen Selbst, um Selbstbewusstsein, Selbstausdruck, Selbstsicherheit, Vitalität, Absicht und Wille geht. Die Sonne symbolisiert das Shiva- oder männliche Prinzip, ist die lebensspendende, konstante und konzentrierte Energie und wirkt als das koordinierende, bestimmende, balancierende und steuernde Zentrum eines lebendigen, sich selbst regulierenden Systems. Sie steht in ihrer Wirkung und Bedeutung für das Herz in seiner Wirkung und Bedeutung für den menschlichen Körper 
und das Herzchakra in seiner Bedeutung für den menschlichen Energiekörper. Venus symbolisiert Themen des Selbstwertes, der Selbstliebe und den Lebensgenuss, weiterhin das Zusammensein mit anderen Menschen, das Schönheitsempfinden und die Kultur. Zudem zeigt sie Aspekte des Prinzips der göttlichen Mutter. Die über Venus abgebildete Energie fördert den rechten Umgang mit anderen und die rechte Teilhabe an der menschlichen Gesellschaft und Kultur. Sie stellt den Impuls dar, ein Gleichgewicht herzustellen zwischen den eigenen Bedürfnissen, dem eigenen Selbstwert und der Mitwelt.

Das Thema Liebe zu leben geht also fröhlich weiter und ist bereichert um das Thema der eigenen, gelebten Spiritualität.

Hier die Konstellationen im Einzelnen:

Am 02. Juni steht um 04:42:00 MEZ/S auf 12°00’07’’ die  Sonne in Zwillinge im Quadrat zu Neptun in Fische. Wir beginnen den Monat quasi im Ruhemodus. Gönnen wir uns in diesen Tagen zusätzliche meditative Ruhezeiten, ohne unsere Alltagsaufgaben und Pflichten dabei zu vernachlässigen. Eventuell auch ein guter Tag, um sich frei zu nehmen und spontan Kurzurlaub zu machen. Ausweichmanöver allerdings sind heute noch ungünstiger als sonst. Üben wir uns darin, unsere Welt von Herzen so zu gestalten, wie wir sie haben wollen, statt uns in Wolkenkuckucksheim zu verlieren oder uns mit überhöhten Ansprüchen selbst lahm zu legen.

Am 03. Juni wird um 06:14:10 MEZ/S auf 12°00’31’’ das Quadrat zwischen Venus in Zwillinge und Neptun in Fische exakt. Wir können nun unsere Traumkraft als Inspiration nutzen, unser Leben in Bereichen zu verändern und in Liebe zu veredeln, die bisher für uns unerreichbar erschienen. Träumen wir, lassen wir uns inspirieren durch unsere Visionskraft.

Die Sonne in Zwillinge steht später am Tag, um 08:37:20 MEZ/S, auf 13°07’00’’ in Opposition zum rückläufigen Schützen in Saturn. Wir können nun gut erkennen, in welchen Bereichen unseres Sein und Lebens wir uns von den Umständen oder Mitmenschen beschränkt fühlen. Wichtig ist dabei immer beizubehalten, dass es den bösen anderen nicht gibt und sich von seinen Erkenntnissen nicht überwältigen zu lassen. Manchmal gönnen wir uns deutliche Wahrnehmungen, um in die Handlung zu kommen. Die Mitmenschen sind dabei die Erfüllungsgehilfen, in ihrer Liebe und Schönheit. Wenn wir uns n diesen Tagen auf das Wesentliche konzentrieren und uns selbst bewusst etwas Gutes tun, können wir diese Energie konstruktiv nutzen.

Die Opposition von Venus in Zwillinge und dem rückläufigen Saturn in Schütze wird am 04. Juni um 02:47:00 MEZ/S auf 13°03’39’’ exakt. Wir können nun gut erkennen, inwieweit wir uns über unser Pflichtgefühl vom Genuß des Lebens abhalten, oder aber vom Verlangen nach Unterhaltung und Zerstreuung von unseren strukturgebenden Aspekten. Hier können wir nun ein harmonisches Miteinander initiieren, wodurch es uns auch gelingen kann, alte Masken und Fassaden aufzulösen, die keinen Bestand mehr haben in unserem Leben.

Später am Tag wird um 12:57:10 MEZ/S auf 14°14’51’ das Quadrat  zwischen Sonne in Zwillinge und Jupiter in Jungfrau exakt. Wir haben nun die Kraft voranzuschreiten und zu erreichen, was wir von herzen möchten, sofern wir diszipliniert, fokussiert und in Dankbarkeit vorgehen. Wichtig ist, dass wir uns nun nicht zu viel aufladen, sondern Schritt für Schritt vorgehen, unter Nutzung dessen, was sich in der letzten zeit bewährt hat. Arrogante und selbstgerechte Strukturen in uns sollten wir nun sehr aufmerksam handhaben, damit sie uns nicht auf die Füße fallen.

Am 05. Juni steht um 02:48:40 MEZ/S auf 14°17’28’’ Venus in Zwillinge im Quadrat zu Jupiter in Jungfrau. Was wir gerne tun fällt uns nun besonders leicht. Wichtig ist, dass wir uns hier nicht zu viel zumuten. Auch im Bereich Essen und trinken ist nun Aufmerksamkeit gefragt. Zu viel von Gut kann nun genauso schwächend wirken, wie zu wenig. Unsere Herzenergie kann nun besonders berühren und Türen öffnen, die lange verschlossen schienen.

Am 5. Juni 2016 um 04:59:36 Uhr stehen auf 14°53’ Sonne und Mond in Zwillinge in Konjunktion: Neumond. Mit dem Neumond beginnt der Sonne-Mond-Zyklus, der mit dem Vollmond seinen Höhepunkt erlebt. Die Energien beider Himmelskörper - geistiges Bewusstsein (Sonne) und emotionale Geborgenheit (Mond) - treffen zusammen, werden gebündelt. Welche von beiden dominant ist, hängt von dem Tierkreiszeichen ab, in dem die Konjunktion stattfindet. In einem Wasser- oder Erdzeichen erhält die Mond-Energie mehr Unterstützung; in einem Feuer- oder Luftzeichen wie heute diejenige der Sonne. Die Saat, die wir nun setzen, geht in einem halben Jahr zu Vollmond in Zwillinge auf.

Wir können nun Körper und Geist für den kommenden Monat aufladen und unsere unser Leben bestimmenden emotionalen Grundmuster erkennen. Die Kluft zwischen Gefühl und Intellekt kann nun geschlossen, die Ebenen unseres Seins in Einklang gebracht werden.

Der Neumond in Zwillinge symbolisiert das innere Wissen, was auch den Wunsch zu wissen anregen kann. Es entsteht in uns nun oft der Impuls, Gefühle in Gedanken zu fassen und umgekehrt Gedanken in Gefühle umzusetzen und diese Vorgänge darzustellen, zu beschreiben und auszudrücken.

Wir können in dieser Zeit unsere Fähigkeit vertiefen, gelerntes und intuitiv erworbenes Wissen miteinander zu verbinden und damit Ebenen zu berühren, die bislang verschlossen erschienen.

Der Neumond bildet ja jeden Monat eine besondere Zeit ab, doch dieser Neumond ist nochmal mehr besonders, da er mit Sonne und Mond in Konjunktion zu Venus in Zwillinge, in Opposition zu Saturn in Schütze, im Quadrat zu Neptun in Fische und im Quadrat zu Jupiter in Jungfrau steht.

Wenn wir auf Aspekte schauen, die oft wenig Beachtung erfahren, so sehen wir, dass auch Pluto in Steinbock über das Quinkunx (150 Grad Aspekt, der symbolisiert, dass die Prinzipien der zwei beteiligten Planeten einander suchen. Das Quinkunx deutet ein Potenzial an, das nicht immer verwirklicht werden kann. Es verlangt einen großen Einsatz, ohne Erfolg zu garantieren. Seine Energie zeigt neue Wege auf. Im Gegensatz zum Quadrat oder zur Opposition wirkt seine Energie dabei nicht als ständiger Stachel im Fleisch.) mit eingebunden ist.

Daran erkennen wir, dass wir uns in einer Vielfalt der Möglichkeiten bewegen: Harmonie, Beziehungen, Aspekte der göttlichen Mutter, Grenzen erkennen und handhaben, Grenzenlosigkeit erkennen und handhaben und die Möglichkeiten zur Entwicklung und Erweiterung sinnvoll nutzen. Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, in die Verbindung der vermeintlichen Gegensätze zu gehen und zwischen ihnen Brücken zu bauen kann nun Signatur der Zeit sein.

Am 06. Juni wird um 23:49:30 MEZ/S auf 16°35’47’’ in Zwillinge die Konjunktion zwischen Sonne und Venus exakt. Die hierüber abgebildete Energie begleitet uns nun ein paar Tage bis etwa Mitte des Monats. Selbstausdruck durch schöpferisches Wirken und in mitmenschlichen Beziehungen sind nun genau so hilfreich wie in Liebe seinen Erfolg zu mehren. Lassen wir uns von Schönheit in unserem Innersten berühren, um hier Aspekte unseres Selbst zu entfalten, die lange geruht haben und nun wieder ans Licht drängen. Wichtig ist bei aller Entspannung und Erholung, zum Beispiel in der freien Natur, Bequemlichkeit, Trägheit und die Tendenz zu Verschwendung aufmerksam zu handhaben.

Am 09. Juni steht um 19:00:50 MEZ/S auf 25°50’14’’ Merkur in Stier in Opposition zum rückläufigen Mars in Skorpion. Aufmerksamkeit in Denken, Sprechen und Verhalten ist nun gefragt. Streitlust, auch tief im Unterbewusstsein schwingend, sollten wir nun aufmerksamer als sonst handhaben. So können wir gut erkennen, inwieweit wir hier Umwandlungen der Liebe vornehmen können und uns den Umstrukturierungen der Zeit hingeben.

Am 12. Juni wird um 17:12:40 MEZ/S auf 23°37’50’’ das Sextil zwischen Venus in Zwillinge und Uranus in Widder exakt. Die eigene Tagesstruktur zu erweitern um anregende und neue Aspekte ist ein Thema, das über diese Konstellation abgebildet wird. Auch können wir Talente und Strukturen in uns entdecken, die selbst für uns neu sind, da sie lange in uns schlummerten und nun wieder geborgen werden können. In der Partnerschaft können wir erkennen, welche alten Verhaltensweisen und ungefragt übernommenen Gefüge wir nun wandeln können, um auch hier den Ausdruck der neuen Zeit zu finden.

Am 13. Juni wechselt Merkur von Stier in Zwillinge. Damit steht er in ‚seinem’ Zeichen. Denken und Vielfalt verbinden sich nun zu vielseitigem Denken. In der Zeit mit merkur in seinem Domizil, den Zwillingen, können wir gut unsere Anpassungsfähigkeit als Stärke zeigen. Zudem unser kaufmännisches Talent. Gute Aufnahmefähigkeit, Redetalent, Lerneifer und vielseitige geistige Veranlagung sind nun Strukturen, die wir konstruktiv nutzen können. Es kann gut sein, dass unsere Vermittlertätigkeit gefragt ist, hier vor allem die zwiaschen Feinstofflich und Grobstofflich. Abwechslung kann nun hilfreich sein, sich nicht zu sehr zu verbeißen.
Wichtig ist in dieser Zeit, den Mangel an Konzentration, Unbeständigkeit, Oberflächlichkeit, Unkorrektheit und Zerstreutheit aufmerksam zu handhaben.

Am 14. Juni steht um 09:53:30 MEZ/S auf 23°41’24’’  die Sonne in Zwillinge im Sextil zu Uranus in Widder. Alltägliche Begegnungen und Arbeiten können nun besonders interessant sein, licht und festlich. Zudem können wir nun gut erkennen, wie wir uns von selbstauferlegten Beschränkungen befreien können. Unsere Individualität strahlen zu lassen, kreative Selbstverwirklichung und den eigenen Erfolg zu mehren sind nun begünstigt.

Später am Tag wird Neptun auf 12°02’ in Fische rückläufig. Er wird bis zu 20. November 2016 rückläufig bleiben und dann auf 09°14’ in Fische stehen. Erst am 10. März 2017 erreicht er den Punkt wieder, an dem er rückläufig geworden ist. In der Zeit seiner Rückläufigkeit können wir uns an die Schmerzen erinnern, die das Verlassen des Mutterleibs für uns bedeuteten. Über diesen Urschmerz können wir uns daran erinnern, dass wir immer verbunden sind mit dem kosmischen Mutterschoß, mit Geborgenheit und der Energie des Einsseins. Wir können erkennen, wie diese Strukturen und der innere Aspekt der Körperlosigkeit, der auch in uns schwingt, uns unterstützt im Leben. So können wir unseren Kontakt zur Seele und zum Geist intensivieren und später entfalten im Leben. Gelebte Spiritualität wird die Grundlage des Seins.

Am 17. Juni wechselt Venus von Zwillinge nach Krebs. Liebe und Empfänglichkeit verbinden sich nun zu echtem Liebesbedürfnis. So können wir unser tiefes Liebesempfinden weiter entwickeln. Unser Familiensinn ist nun ausgeprägt, was wir nutzen können, um harmonische Beziehungen zu gestalten und vor allem ein stimmiges Heim in uns selbst. Geborgenheit kann ebenfalls ein deutliches Thema dieser zeit sein. Unser Sinn für Kunst und Musik und die Liebe zu Behaglichkeit können gute Handwerkszeuge sein, etwas Neues zu schaffen, einen Ort, in dem Menschen sich aufgehoben fühlen können. Wichtig ist in dieser Zeit Beeinflussbarkeit, Unbeherrschtheit und Bequemlichkeit aufmerksam zu handhaben.

Am 18. Juni wird um 05:29:00 MEZ/S auf 12°02’06’’ das Quadrat zwischen dem rückläufigen Saturn in Schütze und dem rückläufigen Neptun in Fische exakt. Zeit des Umbaus. Bisher feste Ansichten wandeln sich nun in den inneren Tiefen unseres Selbst, um sich auszurichten auf die neue Zeit. Hier kann es nun besonders hilfreich sein, sich an seine Spiritualität zu erinnern, an sein Sein als Lichtwesen im Menschsein. Materialismus kann sich nun negativ verhärten und deshalb problematisch werden. Geben wir uns unseren Phantasien und Träumen hin, erst einmal ohne Anspruch der Umsetzung. In unseren Träumen und Visionen kann sich nun einiges zeigen, was wir lange schon vergessen hatten. Handhaben wir höchst aufmerksam negatives Denken und mangelndes Selbstbewusstsein. Begegnen wir uns selbst und unserer Umwelt in Liebe und Verständnis, denn die weiträumigen Veränderungen der bisher bekannten Alltagsordnung können Verwirrung und Unsicherheit auslösen. Es kann sein, dass wir diese Vorgänge noch nicht zusammenhängend verstehen. Es wird sich entfalten - desto leichter, wenn wir mit der Entwicklung mitgehen und die bekannte Alltagsordnung loslassen.

Später am Tag stehen Saturn und Neptun im Quadrat zueinander. Im November 2015 habe ich dazu geschrieben: „Unsicherheit und Verwirrung können nun auf den Plan treten, die eigenen Lebensziele verschwimmen. Hilfreich kann nun sein, das eigene Leben möglichst einfach zu gestalten und aufmerksam mit Zweifeln und Unsicherheiten umzugehen. Wir erfahren in dieser Zeit Veränderungen auf unbewussten Ebenen unserer Ansichten über die Wirklichkeit des Lebens. Dies mag eine Phase sein, die wir als ungemütlich und fordernd wahrnehmen. Wenn wir jedoch die Ruhe bewahren und uns ausrichten auf unser Wissen, dass dieser noch im Unbewussten stattfindende Prozess höchst konstruktiv sein wird, auch, wenn wir es noch nicht erkennen, wird es uns vermutlich leichter fallen, uns diesen notwendigen Veränderungen hinzugeben. Später, wenn dieser innere Prozess abgeschlossen ist, werden wir in diesem neuen Verständnis tiefgreifende kreative Veränderungen im eigenen Leben vornehmen können. Global kann sich nun zeigen, in welchen Bereichen sich persönliche und gesellschaftliche Unvereinbarkeiten oder gar Ablehnung in Glaube und Spiritualität zeigen. Dies kann auch als massive Auseinandersetzung offenbar werden. Schütten wir unser Friedenslicht aus, durchdringen wir uns selbst, unsere Umgebung und die Welt damit, so dass die anstehenden Prozesse möglichst harmonisch ablaufen.“ 

Nun wird dieses Quadrat zwischen Saturn und Neptun das zweite Mal exakt. Doch jetzt sind beide Planeten rückläufig. Es geht nun also mehr darum zu erkennen, was wir noch im Innern wandeln können, welche Erkenntnisse wir in den Monaten seit November gewonnen haben und wie wir sie umsetzen können.

Am 20. Juni stehen sich um 13:02:24 Uhr jeweils auf den letzten Graden, auf 29° 32’, die Sonne in Zwillinge und der Mond in Schütze zum Vollmond gegenüber. Der zweite Vollmond der Neuorientierung in der eigenen, gelebten Göttlichkeit. Somit ist das Thema dieser Zeit klar erkennbar.

Vollmond in Schütze kann in uns das starke Bedürfnis wecken, den eigenen Standort zu ermitteln. Was war, was ist und wo soll es nun hingehen? Hilfreich hierbei ist es, zu einen das anzuerkennen, was man schon erreicht hat und zum anderen sich seiner Werte bewusst zu sein/zu werden: Woran orientiere ich mich? Woraus entsteht für mich Sicherheit? Wie ist es um mein Vertrauen in mich selbst und das Leben bestellt? Mit diesem Vollmond in Schütze werden wir darin unterstützt, Pläne zu schmieden und Visionen zu entwerfen und uns dabei sorgfältig dahingehen zu überprüfen, in welchen Bereichen diese Pläne und Visionen zu sehr im Theoretischen hängen bleiben und in welchen Bereichen sie umgesetzt werden können. Jupiter weitet dabei den Blick und zeigt den Lichtstrahl am Horizont. Es ist heute sinnvoll, sich vertrauensvoll auf die eigene glückliche Zukunft auszurichten und sich selbst darin zu bestärken, die dafür erforderlichen Schritte in Freude zu gehen. Wer sich in seinen Kommunikationsebenen klären möchte, um sich ab jetzt so auszudrücken, dass er auch verstanden wird, der wird heute und in den nächsten Tagen seine Bemühungen sehr wahrscheinlich von Erfolg gekrönt sehen.

Der Vollmond befindet sich in den letzten Graden der Zeichen. Somit symbolisiert er auch den Übergang in Krebs (Sonne) und in Steinbock (Mond) und die Qualität des Aufräumens. Wir können nun schauen, in welchen Bereichen es noch sinnvoll ist Informationen zu sammeln und daraus für uns relevante Erkenntnisse zu gewinnen.

Parallel zum Vollmond steht Merkur in Zwillinge in einem großen Quadrat mit Jupiter in Jungfrau, Saturn in Schütze und Neptun in Fische. Harmonie, Beziehungen, Aspekte der göttlichen Mutter, Grenzen erkennen und handhaben, Grenzenlosigkeit erkennen und handhaben, die Möglichkeiten zur Entwicklung und Erweiterung sinnvoll nutzen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, in die Verbindung der vermeintlichen Gegensätze zu gehen und zwischen ihnen Brücken zu bauen, den Dingen einen Sinn zu geben und, wo möglich, in die Umsetzung zu gehen ist nun Signatur der Zeit.

Später am Tag, um 16:55:30 MEZ/S, wird auf 11°51’49’’ die Opposition zwischen Merkur in Zwillinge und dem rückläufigen Saturn in Schütze exakt. Wir können nun gut unser Verhältnis zum Leben und den Paltz, den wir uns selbst gegeben haben überdenken und hier ganz pragmatische Veränderungen vornehmen. Wichtig ist, Gefühle der Einsamkeit und Isoliertheit als Illusion zu entlarven und Grübeln abzustellen. Gehen wir aufmerksam mit den Tendenzen zum Weltschmerz um, so können wir unseren Blick schärfen für das, was in einer Situation nicht stimmt und hier notwendige Änderungen vornehmen.

Noch später am Tag, um 19:11:10 MEZ/S, steht auf 12°01’39’’ Merkur in Zwillinge im Quadrat zum rückläufigen Neptun in Fische. Konzentrationsstörungen und Missverständnisse, weil Informationen nicht weitergegeben oder verdreht werden können nun deutlich werden und zu Fehlern, Fehlentscheidungen und Kommunikationsproblemen führen. Im Kontakt mit Mutter Erde, guter Bodenhaftung und Verwurzelung können wir diese Tage gut dazu nutzen, mittels spiritueller Praktiken unsere Entwicklung zu unterstützen. Wichtige Gespräche, Verhandlungen oder ähnliche geplante Vorhaben verschieben wir besser auf einen späteren Zeitpunkt. In allen Belangen des Alltags ist höchste Konzentration gefragt.

Am 21. Juni wechselt um 00:34 die Sonne ins Tierkreiszeichen Krebs. Mit der Kraft des Tierkreiszeichens Krebs gewinnt die Mutterkraft an Bedeutung, die expansive, ich-orientierte Kraft des vorhergehenden Vierteljahres tritt in den Hintergrund. Es gilt, sich an seine Wurzeln zu erinnern, eine Verhältnismäßigkeit zu finden zwischen Wachstum und Aufbrauchen von Kräften, zwischen Geben und Nehmen, zwischen Leben und Tod. Balance zwischen den Extremen ist das Zauberwort; die Balance in sich herzustellen zwischen dem Einzelnen und dem Ganzen, zwischen Ich und Menschheit, zwischen Seele und Gott, zwischen Aggression und Regression, zwischen Fülle und Mangel.

Der Blick öffnet sich auf das Ganze: die Rückschau auf das Vergangene ist ähnlich stark, wie der Blick für die Möglichkeiten der Zukunft.

Die 6 (Materie ins Licht) und die 9 (Licht in die Materie) sind ein Symbol für Sonnenspiegel, die man früher Kriegern mit ins Grab legte: für jede Kopfhälfte einen. Jede dieser Urkräfte musste von der Göttlichen Mutter neu verbunden werden. So ist die 69 das Wiedergeburtszeichen, das Zeichen für die Inkarnation und Exkarnation. Es findet sich im Symbol für das Tierkreiszeichen Krebs wieder.

Am 23. Juni steht um 00:58:40 MEZ/S auf 16°03’05’’ Merkur in Zwillinge im Quadrat zu Jupiter in Jungfrau. Wenn wir Übertreibung, Leichtsinnigkeit und Sorglosigkeit aufmerksam handhaben, so können wir diese Zeit gut dazu nutzen, unseren Erfolg zu mehren und mit Weitblick gute Entscheidungen zu treffen. Sorgfältige Planung und das Achten auf sogenannte Kleinigkeiten ist nun hilfreich.

Am 26. Juni wird um 14:30:20 MEZ/S auf 16°29’17’’ das Trigon zwischen Jupiter in Jungfrau und dem rückläufigen Pluto in Steinbock exakt. Güte, Toleranz und Mitgefühl sind nun ausgeprägt, zudem Optimismus und enorme Umsetzungskräfte. Wichtig ist in dieser Zeit, achtsam, sorgfältig und genau vorzugehen. Zudem können wir in dieser zeit gut erkennen, in welchen Bereichen unseres Lebens, materiell oder immateriell, etwas der Reparatur oder Verbesserung bedarf. In rechtlichen Dingen ist es mehr als sonst vonnöten, genau zu überprüfen, dass wir uns auf dem Boden des geltenden Gesetzes bewegen.

Am 27. Juni wird um 04:31:30 MEZ/S auf 24°04’38’’ das Sextil zwischen Merkur in Zwillinge und Uranus in Widder exakt. Alte Probleme anzugehen und hier auf neue Lösungen zu kommen ist nun leicht möglich. Wichtig dabei ist, nicht starr am Alten festzuhalten, sondern sich in Flexibilität und Spontanität zu üben.

Später am Tag wird Chiron auf 25°15’ in Fische rückläufig. Er bleibt dies bis zum 1. Dezember 2016 und steht dann auf 20°40` in den Fischen. Den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht Chiron erst am 24. März 2017 wieder. Die Phase seiner Rückläufigkeit ist eine gute Zeit, um innezuhalten und wahrzunehmen, welche Verletzungen uns in der zurückliegenden Zeit bewusst geworden sind, inwiefern wir durch unser Verhalten alte Muster aufrecht erhalten, wie wir hier Veränderungen vornehmen und somit Schritte auf dem Weg zur Heilung alter Muster und Verletzungen gehen können. Hilfreich kann es dabei sein, sich seiner spirituellen Grundlage zu erinnern.

Noch etwas später am Tag, um 15:52:50 MEZ/S, steht auf 11°59’24’’ Venus in Krebs im Trigon zum rückläufigen Neptun in Fische. Es herrscht nun eine Phase der Kontemplation. Wir können wieder einmal unsere Traumkraft nutzen, um im Innern entstehen zu lassen, was wir in ein paar Tagen oder Wochen umsetzen möchten.

Am 30. Juni wechselt Merkur von Zwillinge nach Krebs. Denken und Empfänglichkeit verbinden sich nun zu feiner Wahrnehmung. Denken und Kommunikation werden nun sinnlicher, emotionaler, einfühlsamer und subjektiver. Dies kann sich in guter Aufnahmefähigkeit und einem guten Gedächtnis zeigen. Es ist nun Zeit für Vertiefung, positive Kritik, Anpassungsfähigkeit bei aller Zurückhaltung in der Meinungsäußerung. Unser Sinn für Musik und Kunst kann hilfreich sein.
Sinnvoll ist nun, seine Abhängigkeit von Stimmungen aufmerksam zu handhaben und sich nicht unnötige «Kopfschmerzen» zu machen.

Am 30. Juni wird Mars wieder direktläufig. Zu Beginn seiner Rückläufigkeit im April habe ich geschrieben: „Später am Tag wird Mars auf 08°53’ in Schütze rückläufig. Am 27. Mai wechselt Mars zurück in das Tierkreiszeichen Skorpion, am 29. Juni wird Mars auf 23°04’ in Skorpion wieder direktläufig, am 02. August wechselt Mars dann wieder in Schütze und am 22. August erreicht er die Position wieder, auf der er heute rückläufig geworden ist. Somit begleitet uns die Energie, die über seine Rückläufigkeit abgebildet wird bis in den August.

Mars steht auf der physischen Ebene für Blut, Knochen, Knochenmark, Gehirn, Stirn, Muskeln, Genitalien und Potenz, auf der energetischen und psychischen Ebene für das männliche Prinzip, für Motivation, Mut, Konflikte, Sexualität, Handlung, das Neue und Energie und auf der karmischen Ebene für die Beziehung zu Geschwistern und Freunden und für den rechten Umgang mit den eigenen Energien.

Er symbolisiert die elementare Antriebsenergie im Kosmos, die die Einheit des Kreises durchbricht und als eigenständige Kraft fordernd nach außen drängt, die Kraft, die den Samen zum Keimen drängt.

In der Zeit der Rückläufigkeit zielen alle nach außen gerichteten Antriebe und unsere konzentrische Energie in die entgegengesetzte Richtung. Dies kann dazu führen, dass wir Entscheidungen anzweifeln oder gar bedauern, Alltägliches, das normalerweise leicht von der Hand geht enormen Aufwand erfordert und Bemühungen und Pläne Störungen erfahren. Wir sind nun aufgefordert, unsere Einstellung zu ändern, auf vielerlei Ebenen, eher zu reagieren als zu agieren, uns den Themen Moral und Ethik bewusst zuzuwenden und hier gegebenenfalls Klärung herbeizuführen und unsere Handlungsebenen nachfolgend darauf abzustimmen. Wir können nun auch gut überprüfen, was uns wirklich bewegt, können bislang unterdrückte Frustrationen und Feindseligkeiten erkennen und wandeln und scheinbar Vergangenes klären. Unsere Friedens- und Versöhnungsenergien sind nun gefragt. Die Vergangenheit darf nun sozusagen den Platz für die Zukunft freimachen. Um das zu realisieren werden wir vermutlich Verdrängtes bis hin zu karmische Strukturen erkennen und auflösen und zum Beispiel Wut, entspringend aus alten Verletzungen und Trauer, in Mut wandeln dürfen.

Unser Vertrauen in das Göttliche, in das Licht können wir nun enorm vertiefen.

Zudem können wir uns in allen Belangen des männlichen Prinzips klären.“


Wenn Mars nun wieder direktläufig wird, dann dauert es eine Zeitlang, bis die über ihn symbolisierte Energie wieder so richtig in Gang kommt und wir sie im Außen manifestieren können. Da er zudem nun wieder durch die Grade läuft, in denen er rückläufig war können wir annehmen, dass es nun für uns zunächst darum geht zu erkennen, in welchen Bereichen unseres Lebens es Rückschläge und Hindernisse gegeben hat. Dies dient dem Lernen aus der rückliegenden Zeit und vor allem dazu, Fehler nicht zu wiederholen.