Donnerstag, 30. November 2017

Dezember 2017


Am 01. Dezember wird um 11:05:30 MEZ auf 25°00’03’’ die Opposition zwischen Mars in Waage und dem rückläufigen Uranus in Widder exakt. Unüberlegtes Handeln in Situationen, in denen wir uns von anderen oder den Umständen beschränkt fühlen kann nun zu sehr ungünstigen Konflikten führen. Kanalisieren wir die Veränderungsenergie lieber darin, was wir sinnvoll verändern können, um uns von Abhängigkeiten und Beschränkungen zu lösen.

Später am Tag wechselt Venus von Skorpion nach Schütze. Liebe und Verinnerlichung verbinden sich nun zu Wunschkraft. Dies kann sich darin zeigen, dass wir uns von idealistischen Gedanken leiten lassen, unsere Wunschkraft stark ist und wir tiefe Hoffnung schöpfen und nutzen als Stärke. Wir können alle Bereiche unseres Lebens nun auf Sinnhaftigkeit überprüfen und hier sinnstiftend wirken, wo nötig. Unser Sinn für Schönheit und Kunst ist ausgeprägt, ebenso unser Mitgefühl. Reiselust und vielseitige Interessen erwachen. Wir können sowohl unseren Erfahrens-, als auch Denkhorizont gut erweitern. Wichtig ist in dieser Zeit, Launenhaftigkeit, Empfindlichkeit, Haltlosigkeit und Förmlichkeit ohne Anteilnahme aufmerksam zu handhaben.

Am 03. Dezember stehen um 03:19:30 MEZ auf 11°29‘50‘‘ Jupiter in Skorpion und Neptun in Fische im Trigon. Spirituelle Praktiken helfen uns nun dabei, Einsicht zu gewinnen und auch in subtilere Manifestationen des Lebens Einblick zu erhalten. Wichtig ist nun, unseren Idealismus aufmerksam zu handhaben, gut geerdet zu bleiben und unseren Dienst zu tun, auch, wenn wir zurzeit meinen, dass alles ok sei. Die rosarote Brille kann dieser Tage ein wenig den Blick für das Wesentliche versperren.

Später am Tag, um 12:43:50 MEZ, stehen auf 11°29’58’’ Sonne in Schütze und Neptun in Fische im Quadrat. Unser Kräftepegel ist nun nicht stark ausgeprägt. Der Körper braucht Ruhe, um sich regenerieren zu können. Wichtige Arbeiten legen wir besser auf einen anderen Tag. Zudem können sich nun Strukturen von Unzulänglichkeits- und Versagensgefühlen zeigen. Wichtig ist, dass wir sie in diesen Tagen nicht ernst nehmen, sondern ebenfalls als Ausdruck des Körpersystems nach Ruhe werten. Ansonsten hilft, seinen gesunden Menschenverstand zu aktivieren, sich selbst Gutes zu tun und durchzuatmen.

Noch später am Tag wird Merkur rückläufig. Wie immer ist es nun sinnvoll, wichtige Lebensentscheidungen, Vertragsunterschriften und größere Kaufvorhaben sehr vorsichtig zu handhaben und, wenn möglich, auf einen anderen Zeitpunkt zu verlegen.

Wir erfahren nun die Wirkung des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Wir können in uns (karmische) Strukturen der Verwicklung in Bezug auf unser Denken und Reden erkennen und auflösen. Das Gefühl, schlechter oder minderwertiger als andere zu sein, Minderwertigkeitskomplexe, Unsicherheit und Einsamkeitsgefühle gilt es nun zu erkennen und aufzulösen.

Zudem symbolisiert der rückläufige Merkur ein Denken, welches eher intuitiv oder ganzheitlich funktioniert. Es können sich nun neue Perspektiven eröffnen, mit denen wir auf das Leben schauen. Unser Unbewusstes schwemmt in dieser Zeit geniale Ideen ins Tagbewusstsein. Inspiration und Zugriff auf Wissen, das wir nicht in diesem Leben erworben haben sind nun wach, brauchen allerdings Übersetzung, um im Alltag handhabbar zu sein.

Und nochmal später am Tag, um 16:47MEZ; stehen sich auf 11°17’ die Sonne in Schütze und der Mond in Zwillinge zum Vollmond gegenüber. Die Energie dieser Tage unterstützt uns darin, innere Blockaden zu beseitigen. Wir werden angeregt, einen tiefen Blick hinter die Kulissen zu werfen, in Bereiche, in denen das weise Wirken kosmischer Energien für uns erkennbar wird und daraus Einsichten zu erlangen, die notwendig sind, um für uns unseren Sinn des Lebens zu klären und uns auszurichten auf ein Leben gemäß den kosmischen Gesetzmäßigkeiten. Auch sind wir aufgefordert, Unverbindlichkeit und Ablenkung (Zwillinge) aufzulösen durch Konzentration, Disziplin und Ausrichtung (Schütze). Zudem gilt es, sowohl auf Wissen und Informationen (Zwillinge), wie auch auf Erfahrungen und Erkenntnisse (Schütze) zurück zu greifen und dabei alles absterben zu lassen, was nicht in eine entsprechende, leicht verdauliche Form übergegangen ist und keine sättigende Funktion übernommen hat. Dabei (Vollmond Quadrat Neptun und andere Konstellationen, die diesen Vollmond begleiten) ist erneut unsere Inspiration und Intuition gefragt, zudem unser Wissen um Zusammenhänge des Lichts. Und es geht darum, uns unserer wahren Wurzel und unserer Feinheit gegenüber den großen Kräften in der Natur, unserer Fragilität und Verletzlichkeit bewußt zu werden und uns vorzubereiten auf unsere innere, neue Lichtgeburt. Innere Stille kann hier hilfreich sein, um auch die Unruhe, die uns nun begegnen kann leichter zu meistern.

Am 05. Dezember wird Chiron direktläufig. Er steht nun auf 24°19’ in Fische. Am 28. März 2018 erreicht er wieder den Punkt, auf dem er Anfang Juli rückläufig geworden ist. Nun können wir aktiv unsere Vergangenheit umarmen, die Erkenntnisse der letzten Monate aktiv umsetzen, Angst durch Liebe ersetzen und unser Vertrauen ins Licht vertiefen.

Am 06. Dezember geht der rückläufige Merkur in Schütze einige Konstellationen ein: zunächst um 13:05:30 MEZ auf 28°23‘39‘‘ in Schütze die Konjunktion mit Saturn. Den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen, zaghaft zu handeln und sich auf die negativen Seiten zu konzentrieren können nun Muster sein, die wir uns noch einmal bewusst machen. Wir können uns, in liebevoller Hinwendung zu diesen Strukturen, neue Lösungswege eröffnen.

Dann steht er um 16:58:00 MEZ auf 28°17‘52‘‘ im Sextil zu Mars in Waage. Nun können wir wieder gut planen und uns Projekten widmen, für die unser Herz schlägt. Hier können wir Bausteine legen für unseren Erfolg. Auch Erkenntnisse aus dem ersten Teil des Tages können wir nun gut umsetzen. In Konflikten sind wir gefragt, unser Wissen anzuwenden und so sinnvolle versöhnliche Worte und Lösungen zu finden.

Zum Abschluss des Tages steht um 22:21:00 MEZ auf 28°26‘20‘‘ Mars in Waage im Sextil zu Saturn in Schütze. Geduld, Fleiß, Ausdauer und Disziplin sind nun unsere Weggefährten, um mit gleichmäßiger Leistung unsere Erfolge zu mehren. Wir schaffen in diesen Tagen, wo nötig, stabile Fundamente für unsere Wege und investieren sinnvoll in uns selbst, in Ernte, die sich erst in einiger Zeit zeigen wird. Ärger und Groll können wir nun gut konstruktiv wandeln in Schubkraft.

Am 09. Dezember wechselt Mars von Waage nach Skorpion. Wille und Selbsterhaltung verbinden sich nun zum Lebenstrieb. Dies kann sich zeigen als starker Energieeinsatz, Zielbewusstsein, Ehrgeiz und Fleiß. Wichtig ist in dieser Zeit, aufmerksam mit unseren Kräften umzugehen, um unsere Kraft nicht sinnlos zu vergeuden. Unser Kritiksinn kann nun sehr wach sein und Kritiklust wecken. Wichtig ist in dieser Zeit, Strukturen von Angst, Vernichtungswillen, Herrschsucht und Streitlust aufmerksam zu handhaben. Wir können hier tief gehende Transformation vornehmen.

Der rückläufige Merkur in Schütze und der rückläufige Uranus in Widder stehen am 10. Dezember um 10:28:50 MEZ auf 24°47‘56‘‘ im Trigon. Lebendigkeit, hervorragende Intuition, klare Wahrnehmung und Wachheit sind nun unsere Begleiter. Wir entdecken das An- und Aufregende in unserem Alltag. Zudem können wir die Zeit gut dazu nutzen, neue Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und kreative und sinnvolle innovative Veränderungsenergien freizusetzen. Unsere Vorstellungskraft ist in jeder Hinsicht erweitert, so dass wir nun fähig sind Möglichkeiten zu sehen, wo zuvor für uns kein Weg zu sein schien.

Später am Tag, um 14:47:30 MEZ, wird auf 11°33‘30‘‘ das Quadrat zwischen Venus in Schütze und Neptun in Fische exakt. Wir können nun gut erkennen, inwieweit wir noch in Illusionen verhaftet sind, was das Miteinander von männlich und weiblich angeht. Hier können wir erneut Veränderungen herbeiführen und uns von Altem, Überkommenem lösen. Hilfreich hierbei ist unsere Visionskraft: lassen wir uns inspirieren, wie neue Strukturen des Miteinanders gelebt werden können.

Am 13. Dezember stehen um 02:48:40 MEZ auf 21°14’04’’ in Schütze die Sonne und der rückläufige Merkur in Konjunktion. Alle über Merkur abgebildeten Bereiche (Denken, Lernen, Kommunikation, Handel) werden nun betont. Wie das genau aussieht, ist so individuell, wie jeder Mensch.

In der Zeit mit Sonne Konjunktion Merkur beziehen wir oft unser Denken und Sprechen unmittelbar auf unser innerstes Selbst. Jeder falsche Gedanke, jedes falsche Wort, jeder analytische Fehler kann uns nun potentiell in unserem Innersten treffen. Es ist oft eine Zeit, in der wir Kritik sehr ernst nehmen und uns bemühen, möglichst keine Fehler zu machen. Oft ein Garant dafür, dass wir welche machen.

Am 15. Dezember stehen um 15:08:40 MEZ auf 17°52’08’’ in Schütze der rückläufige Merkur und Venus in Konjunktion. Kommunikation auf allen Ebenen ist nun begünstigt, vor allem licht- und liebevolle. Wir können nun Erkenntnisse in die Tat umsetzen und das heilende Wort zur richtigen Zeit finden. Dabei lassen wir unseren Worten Taten folgen. Lösungen werden gefunden, die für alle Beteiligten sinnvoll sind.

Am 16. Dezember wird um 12:27:50 MEZ auf 24°41’46’’ das Trigon zwischen Sonne in Schütze und dem rückläufigen Uranus in Widder exakt. Erneut eine gute Zeit, um in unserer unmittelbaren Umgebung Veränderungen vorzunehmen, wo sinnvoll. Wir sorgen für frischen Wind in unserem Alltag und unseren Ansichten. In Leichtigkeit begegnen wir den Herausforderungen des Seins. Wir erkennen neue Möglichkeiten, unsere Individualität unbeschwert zu definieren und zu leben.

Am 18. Dezember treffen sich um 7:32 MEZ auf 26°21‘ in Schütze Sonne und Mond zum Neumond. Mit dem Neumond beginnt der Sonne-Mond-Zyklus, der mit dem Vollmond seinen Höhepunkt erlebt. Die Energien beider Himmelskörper - geistiges Bewusstsein (Sonne) und emotionale Geborgenheit (Mond) - treffen zusammen und werden gebündelt. Welche von beiden dominant ist, hängt von dem Tierkreiszeichen ab, in dem die Konjunktion stattfindet. In einem Wasserzeichen oder Erdzeichen erhält die Mond-Energie mehr Unterstützung; in einem Feuerzeichen (wie jetzt) oder Luftzeichen diejenige der Sonne. Die Saat, die wir nun setzen, geht in einem halben Jahr zu Vollmond in Schütze auf.

Wir können nun Körper und Geist für den kommenden Monat aufladen und unsere unser Leben bestimmenden emotionalen Grundmuster erkennen. Die Kluft zwischen Gefühl und Intellekt kann nun geschlossen, die Ebenen unseres Seins in Einklang gebracht werden.

Mit Neumond in Schütze geht es um Erkenntnis und Horizonterweiterung. Zudem kann uns bewusst werden, wo wir eine Erneuerung, Inspiration und/oder Idealismus brauchen.

Dieser Neumond symbolisiert die Ganzheitlichkeit, die innere Weisheit, sowie den inneren Bezug zu Philosophie und Religion. Es sind mit diesem Neumond die großen Fragen der Menschheit angesprochen: Woher komme ich? Wohin gehe ich?

Der Neumond in Schütze steht auch für den Impuls Veränderungen herbeizuführen, sowie für Bewegungen aller Art. Wir können nun gut Einsicht in die paradoxe Wirklichkeit gewinnen und die Synthese allen Wissens und aller Religionen weitergeben.

Dieser Neumond ist aufgrund seines Grades etwas ganz Besonderes: dieser Grad in Schütze entspricht grob dem galaktischen Zentrum. Hier endet Altes und das Neue beginnt. Wir sind gefragt, unser Weltbild im Sinne des Lichts zu entwickeln und umzusetzen und dabei unsere Einzelinteressen den kollektiven Werten unterzuordnen. Hingabe ist nun eine enorme Kraft.

Da der Neumond nahezu in Konjunktion zu Saturn steht, ist mit dieser Konstellation auch erneut eine Fülle an Veränderungsenergie symbolisiert. In diesem Falle alle familiären Bande betreffend, die alten Ideen von Heim und Geborgenheit verhaftet sind, damit wir in unsere Bestimmung gehen und in Eigenständigkeit und freier Individualität gefördert und gestärkt werden. Wir sind aufgefordert, Pflicht mit Schöpfungsreichtum zu vereinigen und Freiheit vom Schicksal zu erlangen, also selbst Verantwortung für unser geistiges Erwachsenwerden zu übernehmen.

Am 20. Dezember wechselt Saturn nach zweieinhalb Jahren in Schütze nach Steinbock und erfreut uns hier die nächsten zweieinhalb Jahre. Struktur, Wertmaßstäbe und Konzentration verbinden sich nun zu Selbstbeschränkung. Eine tolle Zeit, in der auch Ernte, für die wir lange gearbeitet haben, eine Rolle spielt. Zudem geht es darum, mit einfachen Mitteln viel zu erreichen, Sparsamkeit, Konzentration und Ausdauer zu zeigen. Vor allem die Themenbereiche des Gegensatzes zwischen dem, was jeder als sich selbst wahrnimmt und dem was wir als ‚die Anderen’, oder ‚die da oben’ wahrnehmen wird nun angesprochen. Wir können uns gut klären, inwieweit wir uns den Normen beugen müssen oder wir uns Tradition auch zu Nutze machen können?

Auch wird es in diesen zweieinhalb Jahren um die nackte Wahrheit und die Realität gehen.

Wichtig ist, Einseitigkeit, Eigenwilligkeit, Egoismus, Mangel an Anpassung und Sturheit aufmerksam zu handhaben.

Am 21. Dezember wird um 00:13:20 MEZ auf 24°38’21’’ das Trigon zwischen Venus in Schütze und dem rückläufigen Uranus in Widder exakt. Optimistisch gehen wir durch den Tag und entdecken aufregende und ungewöhnliche Dinge, die uns bisher verborgen geblieben sind. So gelingt es uns, unseren Alltag mit neuen Elementen und somit mit neuem Schwung zu versehen. Für die Pflicht ist heute nicht viel Energie übrig, uns steht eher der Sinn nach der Kür. Verschieben wir ernstere Angelegenheiten oder etwas unliebsame Pflichten ruhig auf einen anderen Zeitpunkt.

Später am Tag, um 17:28 MEZ,wechselt die Sonne nach Steinbock. Die Aufgabe der Steinbockenergie ist es, Freiheit und Struktur zusammenzubringen. Wenn die Struktur überhandnimmt, entsteht Starre, wenn die Freiheit überhandnimmt, entsteht Chaos. Es gilt, in sich die Kraft des unabhängigen Geistes zu entwickeln, um mit den Kräften der Natur spielerisch umzugehen und sich nicht als Opfer der Umstände zu sehen.

Steinbock steht für das Licht, das wiedergeboren wird, für Initiation und Einweihung. Der Weg zu dieser Einweihung führt tief hinab in die Dunkelheit der Materie und in unsere Ängste. Hier können wir wichtige Erfahrungen machen und Erkenntnisse gewinnen: das Licht ist immer da, auch, wenn es im Außen wenig wahrnehmbar ist.

Es wirken nun stark strukturierende und reglementierende Kräfte (Saturn, Hüter der Schwelle), die, nach getaner Arbeit, eine Reifung und Bewegung auf die nächste Bewusstseinsstufe anregen können. Diese Bewusstseinsstufe heißt transformierte Materie, neues Leben, Christus-Bewusstsein (Menschenliebe). Sie ergibt sich aus dem Durchbrechen der alten Formen.

Die Heilkrise in dieser Zeit, auch die erwachenden Ebene genannt, ist der Prozess, in der das vormals unbewusste Herz angerührt und erweckt wird. Es entsteht die Einsicht, dass Fürsorge, emotionale Hingabe und harmonisches Miteinander Qualitäten sind, die das Leben wertvoll bereichern. Hier ist es notwendig, mit seiner Ursprungsfamilie ins Reine zu kommen. Zudem ist es sinnvoll, den Wunsch nach weltlichen Status und Anerkennung aufzugeben zugunsten geistigen Strebens. Es gilt, Verantwortung zu übernehmen, die nicht nur dem eigenen, sondern auch dem Wohl anderer dient. Da wir in der Steinbock-Energie darin unterstützt werden, zielstrebig und beharrlich zum Erfolg hin zu arbeiten ist ein Thema dieser Stufe auch, sich nicht an den Erfolg zu binden, während man gewissenhaft und entschlossen seinen Weg weitergeht.

Dies ist eine Einladung zu einem großen Einweihungsschritt, einhergehend mit einer neuen geistigen Geburt.

Und noch später am Tag, um 22:08:30 MEZ, werden auf 00°11’54’’ in Steinbock die schon unter Neumond erwähnten Konjunktionen zwischen Sonne und Saturn und Mond und Saturn exakt. Wir sind aufgefordert, Pflicht mit Schöpfungsreichtum zu vereinigen und Freiheit vom Schicksal zu erlangen, also selbst Verantwortung für unser geistiges Erwachsenwerden zu übernehmen. Das kann einhergehen damit, dass wir uns von Vorstellungen über familiäre Bande lösen, die alten Ideen von Heim und Geborgenheit verhaftet sind, damit wir in unsere Bestimmung gehen und in Eigenständigkeit und freier Individualität gefördert und gestärkt werden. Projektionen, was Fleiß sei, was unsere Rolle sei, was männliches und weibliches Prinzip sei gilt es nun, zu erkennen und aufzulösen.

Am 23. Dezember wird Merkur auf 13° in Schütze wieder direktläufig. Nun ist es wieder sinnvoller, Verträge zu unterzeichnen, größere Kaufvorhaben zu realisieren, in den konstruktiven Austausch mit dem Gegenüber zu gehen. Auch unsere Gedankenebenen sind nun klarer, als in der Zeit zuvor.

Einen frohen Heilig Abend und ein gesegnetes Fest euch allen. Herzlichen Dank fürs Anteilnehmen am Sternenfunkeln. Es ist mir eine Freude, es euch zur Verfügung zu stellen. Mit dem heutigen Tag beginnen die Raunächte. Die Raunächte sind die Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar, in der die Zeit scheinbar still steht und in der Seherinnen und Heilkundige höchste Kräfte entwickeln. Man kann nun, in den zwölf heiligen Nächten, den geheimen Kräften des Kosmos begegnen und tiefe Einblicke in die Vorgänge und Zusammenhänge des Lebens erlangen. In den Raunächten birgt sich das ganze Jahr, deshalb können wir sie aufmerksam begehen, wahrnehmend und achtsam. Nächtliche, schweigende Spaziergänge in den Raunächten können einen hervorragend darin unterstützen, das vor einem Liegende gut zu strukturieren.

Es ist eine besondere, heilige Zeit, in der wir uns Ruhe gönnen sollten und auch Arbeit besser ruhen lassen. Statt dessen nutzten wir die Zeit für die Familie, zum Feiern, zum Räuchern, um Mensch und Tier, Hab und Gut zu beschützen und um uns auszurichten auf das Neue, das vor uns liegt.

Jede der Raunächte steht für einen Monat im kommenden Jahr: die erste für den Januar, die zweite für den Februar usw. Jeder Tag hat eine ganz besondere Qualität, besondere Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen können. Dabei steht der 24. Dezember unter dem Thema Rückschau.

2 Tage sind dabei besonders wichtig: der 28. Dezember und der 5. Januar. An diesen Tagen kann man all das bereinigen, was während der Raunächte nicht so gut gelaufen ist.

25. Dezember, das Raunacht-Thema ist Wurzeln, Basis.

Heute wechselt auch Venus von Schütze nach Steinbock. Liebe und Konzentration verbinden sich zu Treue. Dies kann sich generell in Beständigkeit und Selbstbeherrschung zeigen. Themen des Erhalts und der Sicherung können nun deutlich in den Fokus kommen. Wichtig ist in dieser Zeit, Strukturen von Eifersucht und Misstrauen aufmerksam zu handhaben.

Später am Tag, um 18:55:20 MEZ, wird auf 00°39’18’’ in Steinbock die Konjunktion zwischen Venus und Saturn exakt. Nun kann das Gefühl, nicht liebenswert zu sein ein echter Motor sein, etwas sinnvoll zu verändern. Auch die Tendenz, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und Genuss zu verpönen, kann nun ein Weckruf sein, Klarheit über sich selbst, seinen Wert und seine Bedürfnisse zu gewinnen. Dabei richten wir uns mehr und mehr darauf aus, was uns wirklich guttut. Wir vertiefen die Fähigkeit, uns selbst zu akzeptieren und zu lieben.

26. Dezember, Raunacht-Thema: Höheres Selbst und Innere Führung.

27. Dezember, Raunacht-Thema: Herzöffnung.

Der 28. Dezember (und 06.01.) sind besondere Verwandlungs- und Reinigungstage, um Altes, Streit, Hader aufzulösen: man stellte sich all das noch einmal genau vor, was schief gegangen ist, wo man sich unglücklich verhalten hat und so weiter und tauchte es dann in weißes oder violettes Licht und durchdringe es damit, um es zu transformieren und zu erlösen. Passend dazu ist das Raunacht-Thema Auflösung.

Um 06:58:50 MEZ stehen dann auf 11°49’35’’ Mars in Skorpion und Neptun in Fische im Trigon. Unser Mitgefühl ist tief, unser Einfühlungsvermögen sehr fein und ausgeprägt. So können wir in diesen Tagen Hellsichtigkeit (weiter-) entwickeln, vor allem, was die Bereiche Spiritualität und Heilkunst betrifft. Auch Gedanken und Absichten können wir nun mit unseren feinen Antennen empfangen.

Am 29. Dezember ist das Raunacht- Thema Freundschaft.

Am 30. Dezember ist das Raunacht- Thema Bereinigung.

Am 31. Dezember ist das Raunacht- Thema Vorbereitung auf das Neue.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Der November 2017


Am 02. November steht zum dritten Mal Saturn in Schütze im Quadrat zu Chiron in Fische. Es ist an der Zeit, sich für neue Heil- und Therapiemethoden zu öffnen. Zudem können wir nun gut erkennen, inwieweit wir noch ambivalent sind zu den Themen, die unsere irdische Existenz, vor allem die Begrenzungen des Lebens und der menschlichen Natur, ausmachen. Wir können nun erfassen, inwieweit diese Einschränkungen, Regeln und Formen harmonisch lebbar sind mit unserem tiefen Wissen um die Vollkommenheit der geistigen Gesetze. Dies muss uns nicht immer leichtfallen. Eine begnadete Zeit, in der wir Verletzungen bei den Themen, die mit Gesetzen, Normen, Grenzen, der (inneren) Anerkennung der eigenen Kompetenz und menschlichen Schwächen zu tun haben heilen können. So können wir Ordnung und Klarheit schaffen und unsere Meisterschaft leben.

Am 03. November steht um 09:31:30 MEZ auf 24°49’58’’ Venus in Waage im Sextil zu Saturn in Schütze. Pflichten offenbaren in diesen Tagen ihre besten Seiten: was sie uns an Orientierung, Struktur und Verbindung zu anderen ermöglichen und was sie für uns an Wert haben. Schöpferische Impulse, diszipliniert und präzise umgesetzt, können uns nun bereichern in vielen Belangen unseres Lebens, auch, um die anstehenden Veränderungen kreativ zu meistern.

Später am Tag, um 20:22:40 MEZ, wird auf 11°33’54’’ das Trigon von Sonne in Skorpion und dem rückläufigen Neptun in Fische exakt. Unser innerer Feinsinn und unsere Visionen treiben uns an, höhere Ebenen der Wirklichkeit zu erkennen. Meditation und andere spirituelle Praktiken sind nun mehr als sonst hilfreich, um uns auszurichten, uns zu klären und tiefe Erkenntnisse zu gewinnen.

Am 04. November wird um 06:02:30 MEZ auf 25°54’06’’ die Opposition zwischen Venus in Waage und dem rückläufigen Uranus in Widder exakt. Neue Impulse für unseren Alltag, unkonventionelle Wege im Miteinander, kreativer Selbstausdruck, Ablegen von Gewohnheiten und neue, interessante Lichter können wir nun für uns entdecken. Wichtig ist, aufmerksam und behutsam vorzugehen und eventuelle Neigungen zu überschießenden Reaktionen aufmerksam zu handhaben.

Später am Tag, um 06:22 MEZ, stehen sich auf 11°51 ́ die Sonne in Skorpion und der Mond in Stier zum Vollmond gegenüber. Dieser Mond wird auch Jagdmond genannt. Es ist der Mond der Werte und Abgrenzung. Er findet auf der sogenannten Werteachse statt. Es geht sowohl um die eigenen Werte, als auch um die der anderen. Somit rücken Gedanken um Besitz und Geld, Sicherheit und Existenz, Revierverhalten, Fähigkeiten, Selbstwert und Talente in die Wahrnehmung. Dabei kann deutlich zutage treten, inwieweit hier noch Strukturen von Angst oder Neid mitschwingen. Da nun die Zeit der Reinigung wieder beginnt werden wir vortrefflich darin unterstützt, unser inneres Gleichgewicht wieder herzustellen, auszusortieren, was nicht mehr von Belang ist und überkommene Strukturen und Aspekte loszulassen.

Insgesamt geht es um’s Loslassen: Altes loslassen, sich selbst vergeben, mit sich in Frieden gehen.

Venus steht bei diesem Vollmond in Opposition zu Uranus (siehe weiter oben). Wir fühlen uns nun oft angeregt, gleichermaßen Intensität und Transformation (Skorpion), Lebensfreude und Sicherheit (Stier) und Freiheit und Selbstwert (Venus/Uranus) zu leben. Hier kann sich deutlich zeigen, was dazu an Veränderung, an neuen Wegen oder Loslassen und Auflösen nötig ist.

Am 05. November wechselt Merkur aus Skorpion nach Schütze. Denken und Verinnerlichung verbinden sich nun zu Philosophie. Dies kann sich zeigen in vielseitigen Interessen und dem Streben nach Gerechtigkeit und Wahrheit. Unser taktvolles und ausgeglichenes Wesen kann sich unter anderem auch in unserem Denken zeigen, das in dieser Zeit oft von Idealen, von Ideen für das Miteinader und von spirituellen Eingebungen geprägt ist.

Wichtig ist in diesen Wochen, dass wir uns aus lauter Interesse an Vielem nicht zersplittern, wir gut mit unseren Kräften haushalten, statt einen Höhenflug anzutreten, der wegen Mangel an Ausdauer und Konzentration zum Absturz führt. Naheliegen kann nun auch die tendenz dazu, Abkürzungen zu nehmen, die nicht den herrschenden Geseten entsprechen. Dies kann uns nun, mehr als sonst, um die Ohren fliegen.

Am 07. November wechselt Venus aus Waage nach Skorpion. Liebe und Selbsterhaltung verbinden sich zu Leidenschaftlichkeit. Wir haben nun oft eine starke Anziehungskraft auf unser Gegenüber und zeigen große Anhänglichkeit. Unsere künstlerische Gestaltungskraft ist ausgeprägt. Über unser Liebesempfinden können wir uns nun neue Wege erschließen, unser Leben in freundlicher Zuneigung zu uns selbst zu führen. Diplomatie ist gefragt, auch, um Strukturen von Eifersucht, Heimlichkeit und den Mangel an Selbstbeherrschung aufmerksam zu handhaben und zu transformieren, was zu transformieren ist. Unsere körperlichen Sinne können uns dabei eine gute Wahrnehmungshilfe sein.

Am 09. November wechselt Lilith aus Schütze nach Steinbock. Dies zeigt an, dass in der Regel das Thema Führung ins Bewusstsein rückt: wie fülle ich meine Führungsrolle, wie ist meine Einstellung zu und mein Umgang mit Ruhm, Macht und Status? Zeigen sich zu den genannten Themenbereichen Probleme, Einschränkungen, Verbitterung oder Disharmonien?  Gibt es in mir einen Konflikt zwischen Materie und Autonomie? Wie gestalte ich mein Miteinander mit meinem Mitmenschen? Wie verstehe ich Partnerschaft? Zudem kann sich zeigen, inwieweit wir zu hohe Ansprüche und Anforderungen an uns selbst stellen.

Es ist eine wunderbare Zeit, Konventionen, Tabus, Hierarchien und gesellschaftliche Strukturen infrage zu stellen und herauszufinden, was der Erneuerung oder eines anderen Umgangs bedarf und wozu wir unsere Loyalität sinnvollerweise stärken. Auch können wir nun gut erkennen, in welchen Bereichen wir uns unser Leben nicht leicht machen.

Später am Tag, um 13:12:10 MEZ, wird auf 17°16’58’’ das Sextil zwischen Sonne in Skorpion und Pluto in Steinbock exakt. Veränderungen, die wir schon lange im Innern vorbereitet haben können wir nun, unterstützt von geballter Kraft, gestärktem Urvertrauen, unseren schöpferischen Kräften, Konsequenz und Mut gut umsetzen. Auch Projekte, die wir schon länger in unserer Aufmerksamkeit haben können wir nun erfolgreich beenden. Was der Bereinigung bedarf können wir nun gut ordnen.

Am 11. November wird um 10:44:40 MEZ auf 25°37’52’’ das Trigon zwischen Saturn in Schütze und dem rückläufigen Uranus in Widder exakt. Helau, Alaaf, Narri Narro und Rumskedi. Stabilität, Gelassenheit und Ausgeglichenheit sind nun unsere Begleiter. Es verbinden sich Struktur und Verantwortung (Saturn) mit Innovation und Befreiung (Uranus). So können wir in dieser Zeit gut in bestehenden Strukturen, den eigenen Einstellungen und dem eigenen Verhalten sanft sinnvolle Veränderungen vornehmen und zum Beispiel eingefahrene Routine oder Starre auflösen. Auch ständiger Wechsel, so er zur Routine geworden ist kann zur Routine geworden sein. Die Umstellungen der letzten Zeit, die manchmal nicht einfach und mit tiefen inneren Prozessen verbunden waren können wir nun gut ins eigene Leben integrieren und hier für langfristige und wohlvorbereitete Änderungen sorgen.

Am 13. November wird um 09:15:40 MEZ auf 07°20’31’’ in Skorpion die Konjunktion zwischen Venus und Jupiter exakt. Wärme, Freundlichkeit, Optimismus und Aufgeschlossenheit erstarken in uns, wir können gut unsere Beziehungsebenen konstruktiv gestalten. Die Kraft des Herzens breitet sich aus auf all unseren Lebensebenen.

Später am Tag, um 23:47:40 MEZ, stehen auf 11°29’14’’ Merkur in Schütze und der rückläufige Neptun Fische im Quadrat. Aufmerksamkeit und Konzentration ist gefragt, denn Verwirrung und Mißverständnisse sind nun an der Tagesordnung. Ein guter Tag, seine Klarheit zu stärken und die Tendenz zum Aufweichen aufzulösen. Wichtige Verhandlungen oder Gespräche verschieben wir besser auf einen anderen Tag.

Am 16. November stehen um 16:20:40 MEZ auf 11°28’33’’ Venus in Skorpion und der rückläufige Neptun in Fische im Trigon. Mit Tagträumen, Visionenschau, Einblicken in sonst verschlossene Ebenen des Seins, Mitgefühl, Zartheit, ausgeprägten Vorstellungskräfte und Kreativität verzaubern wir nun unseren Alltag. Lassen wir uns inspirieren, um dann in den nächsten Tagen gestärkt und beseelt an die Umsetzung zu gehen.

Am 17. November wird um 15:24:30 MEZ auf 16°17’58’’ das Sextil zwischen Merkur in Schütze und Mars in Waage exakt. Wir können nun gut erkennen, inwieweit wir uns selbst in unseren Mittelpunkt gestellt haben. Gegebenenfalls lassen sich sinnvolle Veränderungen umsetzen. Individuelle Initiative ist gefragt: wo immer sich eine Gelegenheit bietet, seine Projekte voranzubringen macht es nun mehr als sonst Sinn, diese beherzt zu ergreifen.

Am 18. November treffen sich um 12:46 MEZ auf 26°03 ́ in Skorpion Sonne und Mond zum Neumond. Mit dem Neumond beginnt der Sonne-Mond-Zyklus, der mit dem Vollmond seinen Höhepunkt erlebt. Die Energien beider Himmelskörper - geistiges Bewusstsein (Sonne) und emotionale Geborgenheit (Mond) - treffen zusammen, werden gebündelt. Welche von beiden dominant ist, hängt von dem Tierkreiszeichen ab, in dem die Konjunktion stattfindet. In einem Wasserzeichen oder Erdzeichen wie jetzt, erhält die Mond-Energie mehr Unterstützung; in einem Feuerzeichen oder Luftzeichen diejenige der Sonne. Die Saat, die wir nun setzen, geht in einem halben Jahr zu Vollmond in Skorpion auf.

Wir können nun Körper und Geist für den kommenden Monat aufladen und unsere unser Leben bestimmenden emotionalen Grundmuster erkennen. Die Kluft zwischen Gefühl und Intellekt kann nun geschlossen, die Ebenen unseres Seins in Einklang gebracht werden.

Der Neumond in Skorpion symbolisiert den inneren Impuls zur Wandlung. Es geht nun um den bewussten Umgang mit dem Unbewussten. Dazu gehört auch der bewusste Umgang mit Ängsten, Schmerzen und der Angst vor Schmerzen.

Außerdem ist dem Neumond in Skorpion das Thema Verlust zugeordnet, egal, ob diese eingebildet oder real erlebt sind. Des weiteren gehören auch Eifersucht und Besitzansprüche an andere dazu. Wir können nun erkennen, in welchen Bereichen es darum geht, notwendige Veränderungen zuzulassen, auch wenn das bedeutet, lieb gewonnene Strukturen loszulassen.

Mars steht bei diesem Neumond im Quadrat zu Pluto, eine Konstellation, die morgen exakt wird.

Am 19. November wird um 13:15:30 MEZ auf 17°30’13’’ das Quadrat zwischen Mars in Waage und Pluto in Steinbock exakt. Sich zu streiten – oder die Energie nutzen, seine Umgebung schöpferisch und sinnvoll umzugestalten, zwischen diesen Polen bewegen wir uns oft in diesen Tagen. Es kann sich auch deutlich zeigen, inwiefern wir uns selbst noch über Ehrgeiz, Opfergefühle und Rücksichtslosigkeit behindern.

Am 21. November stehen um 12:29:20 MEZ auf 17°33’06’’ Venus in Skorpion und Pluto in Steinbock im Sextil. Freundschaften pflegen und zu erkennen, wie wichtig sie uns sind, uns zu klären, was wir bereit sind, für die Gemeinschaft zu tun und auf unseren Beziehungsebenen Machtmissbrauch aufzulösen ist Signatur der Zeit. Zudem können wir im Innern lang vorbereitete Veränderungen, die unser Miteinander betreffen, umsetzen. Hier liegt der Fokus vor allem auf Auflösung von Machtmissbrauch.

Am 22. November wechselt um 04:05 MEZ die Sonne ins Tierkreiszeichen Schütze. Sinnbild des Schützen ist sowohl der Pfeil, als auch der Anker. Der Pfeil symbolisiert unverbrüchliche Hoffnung, Zielgerichtetheit und die Überwindung des Todes durch heldenhaftes Verhalten. Der Anker symbolisiert das Lebensschiff, das nun vor Anker liegt, zur Ruhe kommt und sich neu verankern kann.

Zudem wird das Sternbild Schütze oft als Zentaur dargestellt: die Verbindung von Oben und Unten, von Gott und Mensch.

Es gilt nun zu erkennen, daß wir körperlich an die Enge der irdischen Welt geknüpft sind, geistig aber frei sind und nach den Sternen greifen können. Wer nun mit dem Kopf hoch im Himmel und den Beinen fest verwurzelt auf der Erde ist, der kann seinen Geist nun frei entfalten und schauen, inwieweit Visionen Form annehmen können. Materie und Geist sind nun deutlich erkennbar als zwei gleichberechtigte Ausdrucksformen eines Ganzen.

Die Kraft der Weisheit und Demut ist nun spürbar, die sich im Annehmen dessen, was ist zeigt. Nur, indem wir unser Schicksal, oder das, was uns begegnet, annehmen, können wir einen sinnvollen und konstruktiven Umgang damit entwickeln. Alles, was uns begegnet, dient der Erkenntnis, dient der Entwicklung der eigenen Weisheit. Hierbei ist das Wissen um die eigene Verletzlichkeit wichtig. Hieraus erwächst, sinnvoll angewendet, eine starke Heilkraft, denn unsere stärksten Blockaden/Verletzungen bergen unser größtes (Heil-) Potential.

Wir entwickeln nun unser Verständnis für die Wirkkraft sogenannter Kleinigkeiten. Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist nun greifbar.

Es gilt, das Stoffliche in Energie umzuwandeln, das Grobe in das Feine, das Materielle in das Geistige.

Fragen nach Leben und Tod bringen einen nun auf dem eigenen Entwicklungsweg weiter. Dieser Weg kann auch Wandlungsstufen von Schmerz, Leid und Sterben beinhalten.

Am 25. November stehen um 11:56:10 MEZ auf 25°09’55’’ Merkur in Schütze und der rückläufige Uranus in Widder im Trigon. Unsere Intuition ist wach, die Wahrnehmung klar, das Denken lebendig, wenn auch letzteres wenig genau. Neue Lösungswege können beschritten werden. Grenzen lösen wir sinnvoll auf. Umwälzenden Ideen können geboren werden. Wichtig ist, sich den Erlebnissen, die das Leben nun für uns bereit hält zu öffnen.

Am 28. November wird um 07:58:30 MEZ auf 27°27’18’’ in Schütze die Konjunktion zwischen Merkur Saturn exakt. Den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen ist nun Grundenergie. Achtsamkeit ist somit erneut gefragt, im Miteinander, im Denken, im Reden und Handeln. Lösungsgespräche sollten wir besser auf einen anderen Tag verlegen. Trennungen, die sich schon länger formierten können nun vollendet werden. Wichtig ist, dass wir alles aussprechen, was uns bewegt, denn Schweigen kann in diesen Tagen zu Verletzungen führen.